Wir haben einen kurzen Leitfaden zu den Schokoladensorten zusammengestellt, die jeder Chocolatier kennen sollte.
Vollmilchschokolade
Enthält mindestens 20 % Kakaotrockenmasse, hochwertigere Sorten enthalten mindestens 32 % Kakaotrockenmasse. Jede Milchschokolade enthält Kakaomasse, Kakaobutter, Kondensmilch oder Milchpulver, Zucker oder andere Süßungsmittel und Aromen (z. B. Lecithin, Vanille usw.). Wegen ihres zarten und süßen Geschmacks ist sie bei den Chocoholics mit Abstand am beliebtesten, während die Anspruchsvolleren Schokoladen mit einem höheren Kakaogehalt bevorzugen.
Weiße Schokolade
Weiße Schokolade enthält einen hohen Anteil an Kakaobutter (mindestens 20 %), Zucker, Milchpulver und Aromen (vor allem Vanille), aber keine Kakaomasse, hat also keine braune Farbe und wird von manchen nicht als Schokolade im eigentlichen Sinne angesehen. Das Interessante an weißer Schokolade ist, dass sie bei einer viel höheren Temperatur fest bleibt als z. B. Milch- oder Zartbitterschokolade - das liegt am hohen Schmelzpunkt der Kakaobutter, die ihr Hauptbestandteil ist. Da sie keine Kakaomasse enthält, verfügt sie leider nicht über die antioxidativen Eigenschaften von Schokolade. Sie ist die brüchigste Art von Schokolade und wegen ihres extrem süßen Geschmacks besonders bei Kindern beliebt.
Dunkle Schokolade
Wie der Name schon sagt, enthält sie im Gegensatz zu Milch- und weißer Schokolade nur sehr wenig oder gar keine Milch, weshalb sie dunkler ist und in manchen Fällen auch als Zartbitterschokolade bezeichnet wird. Sie enthält mindestens 35 % Kakaotrockenmasse sowie Kakaobutter, Zucker und Aromastoffe (z. B. Lecithin, Vanille usw.). Generell gilt: Je mehr Kakaotrockenmasse und je weniger Zucker, desto hochwertiger und edler ist er.
Wir haben einen kurzen Leitfaden zu den Schokoladensorten zusammengestellt, den jeder Chocoholic kennen sollte.
Zu den dunklen Schokoladen gehören die Halbbitterschokolade, die bis zu 50 % Kakaoanteil enthält, und die Bitterschokolade, die bis zu 100 % Kakaoanteil haben kann. Der Unterschied zwischen beiden liegt in der Zugabe von Geschmacksstoffen wie Zucker und verschiedenen Aromen. Schokolade mit einem Kakaoanteil von mehr als 70 % hat einen etwas bittereren Geschmack, da sie weniger Zucker enthält, der die verschiedenen Aromastoffe in der Schokolade eher noch verstärkt.
Essbare Schokolade
Hergestellt aus reiner Kakaomasse, einer dickflüssigen Substanz, die beim Mahlen der Kakaobohnen entsteht. Sie sieht aus und riecht wie normale Schokolade, schmeckt aber etwas bitterer und ist nicht zum Verzehr, sondern zum Kochen oder Backen bestimmt. Da mehr als die Hälfte der Kakaomasse aus Kakaobutter besteht, ist die Essschokolade sehr reichhaltig im Geschmack. Die ungesüßte Masse ist die Grundzutat für andere Schokoladen - mit Ausnahme der weißen Schokolade.
Schokoladenüberzug oder Kuvertüre
Sie enthält einen hohen Anteil an Kakaomasse und Kakaobutter (mindestens 30 %), schmilzt daher schnell und lässt sich gut streichen, ist aber stabiler, wenn sie hart wird. Sie wird vor allem von geübten Köchen und Bäckern verwendet und ist in Milch-, weißer oder dunkler Schokolade erhältlich.
Kakaopulver
Nicht gerade eine Art von Schokolade, aber deswegen nicht weniger wichtig. Es wird hauptsächlich zum Backen oder für die Zubereitung von Schokoladenmilch oder heißer Schokolade verwendet. Es kann ein Nebenprodukt der Schokoladenherstellung sein, aber viele Menschen verwenden es in seiner natürlichen, ungesüßten Form - es hat eine hellbraune Farbe und einen starken, leicht säuerlichen Geschmack. Die andere Variante, das Kakaopulver, entsteht bei der Entfernung der Kakaobutter aus der zerkleinerten Kakaomasse, und sein leicht saurer Geschmack wird dabei neutralisiert.
Merkmale einer guten Schokoladenqualität
Nicht jede Schokolade ist von guter Qualität - wenn Sie also auf Qualität achten, sollten Sie sich vergewissern, dass die von Ihnen gewählte Schokolade die folgenden Merkmale aufweist:
- Ein glänzender Glanz ist ein Zeichen dafür, dass die Schokolade richtig gelagert oder geschützt wurde, bei etwa 18 °C. Wenn die Schokolade zu schmelzen beginnt, tritt die Kakaobutter an die Oberfläche und verändert nicht nur die Textur der Schokolade, sondern auch ihren Geschmack.
- Geschmack
- Textur oder "Schokoladen-Mundgefühl" - Qualitätsschokolade schmilzt im Mund, weil die Schmelztemperatur der Kakaobutter niedriger ist als die Körpertemperatur.
- Letztendlich ist es natürlich der Geschmack, der darüber entscheidet, welche Schokolade Ihnen am besten schmeckt. Die Herstellung von Schokolade ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, und es gibt viele Faktoren, die den Geschmack beeinflussen - von der Herkunft der Kakaobohnen und ihrer Röstung bis hin zu den Anteilen der Zutaten in der Schokolade.
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